Kaltakquise und neue Rechtsvorschriften: Chance oder Bedrohung?

Kaltakquise und die neuen gesetzlichen Bestimmungen

Es gibt Menschen, die sich fragen, ob die Kaltakquise noch zeitgemäß ist. In diesem digitalen und mobilen Zeitalter mag die „alte Art der Kundenakquise“ vielleicht etwas überholt erscheinen, doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Mehr noch: Das digitale Zeitalter und die Tatsache, dass wir online alles sehen und messen können, sorgen dafür, dass die Kaltakquise sogar viel effektiver eingesetzt werden kann als zuvor.

Foto van een callcenterkantoor met meerdere medewerkers met headsets achter houten scheidingswanden

DSGVO

Mit dem Aufkommen des Internets konnten die Menschen Informationen selbst recherchieren, ihre Produkte im World Wide Web erwerben und E-Mails mit Fragen versenden, wodurch Kaltakquise immer weniger effektiv erscheint. Die Einführung des „Nicht-anrufen-Registers“ im Jahr 2009 schien dem „Cold Calling“ den Garaus zu machen. Zugegeben, die Liste der anrufbaren Personen wurde dadurch vielleicht kleiner, doch die Wirksamkeit der Kaltakquise litt darunter keineswegs.

Das Gesetz, das am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, ist eine andere Sache. Die neue Datenschutz-Grundverordnung (General Data Protection Regulation), kurz DSGVO, soll den Kunden mehr Rechte einräumen und aufdringliche Werbung eindämmen. Dieses Gesetz sorgt zwar dafür, dass es schwieriger wird, „einfach jeden anzusprechen“, doch kann dies auch zu unserem Vorteil wirken.

 

Kaltakquise 2.0

All diese Vorschriften sorgen dafür, dass nicht mehr jeder einfach so per Telefon oder E-Mail belästigt werden kann. Das ist eine gute Sache, das sehen wir genauso. Dadurch wird auch sichergestellt, dass heutzutage bei der Erstellung einer Interessentenliste diese zunächst mit dem „Ruf mich nicht an“-Register abgeglichen werden muss. Anschließend müssen wir überprüfen, ob die verbleibenden Interessenten selbst angegeben haben, dass sie in unserer Datenbank erfasst werden möchten. Das kostet mehr Zeit und schränkt die Liste etwas ein. Es sorgt jedoch auch dafür, dass die Personen auf der verbleibenden Liste tatsächlich offen für eine Kontaktaufnahme sind. Das bedeutet, dass das Gespräch wahrscheinlich einfacher verläuft und die Konversionsrate bei diesen Gesprächen somit steigt. Da die digitale Welt es ermöglicht, alles zu messen und zu kontrollieren, können wir auch erkennen, was die Menschen interessiert, wodurch das Gespräch noch gezielter gestaltet werden kann.

 

Gerade die Bremse sorgt für Erfolg

Auf die Frage, ob Kaltakquise der Vergangenheit angehört, können wir also mit Sicherheit mit NEIN antworten. Indem wir die verschiedenen „neuen“ Medien geschickt einsetzen, sorgen wir dafür, dass alle neuen Vorschriften zu unserem Vorteil wirken. Durch die Veröffentlichung hochwertiger Inhalte im Internet gewinnen wir Einblicke in die Interessen unserer potenziellen Kunden. Anschließend müssen wir nur noch dafür sorgen, dass erfahrene Lead-Spezialisten das Gespräch optimal führen – und schon wird die Kaltakquise erfolgreicher denn je!

Der Ansatz von MisterSales ist DSGVO-konform. Nehmen Sie hier Kontakt auf, um auch Ihre Kaltakquise auszulagern!

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